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Wenn ich etwas über mich erzähle, kann ich euch viel erzählen. Die Frage ist, ob es besser ist, ein etwas Wahres oder ein wahrliches Etwas zu erzählen.

Nicht ganz sicher, wer ich für andere bin, und auch nicht, wie ich für mich bin. Ich weiß, dass ich einiges und vieles nicht bin - was bleibt übrig, wenn man von Unendlich Etwas abzieht?

Die Suche nach dem Ich ist immer eine aktive, und ich betreibe sie, wann immer ich Zeit dazu finde.  Ich weiß nicht, ob andere ganz genau wissen, wer sie sind. Vielleicht sucht man sich ein Leben lang und kommt nie zu einem Ergebnis? Vielleicht findet man sich im Tod? Ich glaube nicht, an ein Danach, ich schließe den Tod aus und erhalte gleichsam den Sinn zurück. Es ist tatsächlich eine Reise ohne Ziel, mit einem Ziel - einem unbekannten Ziel - das man nicht im Auge behalten kann. Mir bleibt, den Horizont im Blick zu behalten und viele Wege einzuschlagen.

Schränke, Kommoden und Schachteln kann ich auf dieser Reise nicht gebrauchen. Schubladendenken sorgt für einen Tunnelblick und verhindert einen Erfolg.

Es wird immer immer bunter.

Wir sind Expressionisten der modernen Zeit. Wir alle, alle Ich. Suchen den Rausch, den Lärm, ewiges Zuviel. Keine Ruhe, nicht stillstehen. Wir werden älter, nicht erwachsen, haben Angst und sind abhängig, werden anhänglich, abgelehnt und ablehnend. Farben, intensiv, leutend, überall, in Dir.

Im Garten steht ein alter Apfelbaum. Gebeugt von vielen Jahren, aber noch lange stark. Im Frühjahr leuchten seine Blüten mattrosa durch das Fenster, laden ein, sich in seinem Schatten zu erholen. Ebenda liegt im Sommer die Katze. Ihr Rücken nach einem für sie langen Leben fast so krumm wie ihr Schattenspender. Geduldig warten sie im Garten, auf den milden Abend. Sie wissen, dass er kommt. Mit dem Herbst kommen die Äpfel. Der greise Baum trägt sie so reich, als wäre er dankbar, für seinen ruhigen Lebensabend.




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